Hinweis

Auf dieser Website habe ich meine Erfahrungen mit dem Erdgasauto Fiat Multipla BiPower beschrieben.

Dieses Auto bin ich von 2000 – 2010 gefahren.

Inzwischen habe ich dem Verbrennungsmotor als Antriebskonzept den Rücken gekehrt
und fahre seit November 2013 ein 100%-Elektroauto.

Lesen Sie meinen Blog über Elektromobilität im Alltag mit dem Elektroauto Renault ZOE.

Mit Erdgas fahren - Fiat Multipla Bipower

Umrüstung

Home Warum Erdgas? Warum Multipla? Praxiserfahrungen Wissenswertes Kraftstoff-Vergleichsrechner Erdgas tanken (Tankvorgang) Erdgastankstellen Erdgas-Links Literatur-Tipps Umsteigen Impressum

Gastbeitrag

Werkstatt zur Umrüstung auf Erdgas ermitteln

Obwohl Erdgas ein Kraftstoff ist, der sich längst etabliert hat und beispielsweise in Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügt, steckt er in Deutschland immer noch in den Kinderschuhen. Doch die Situation verändert sich allmählich. Zunehmend mehr Kraftfahrer beginnen damit, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen und ziehen sogar ernsthaft in Erwägung, sich beim Erwerb des nächsten Autos für ein Erdgasfahrzeug zu entscheiden.

Es hat sich herumgesprochen, dass man mit Erdgas vergleichsweise preiswert fahren kann. Grund ist die Besteuerung, die gegenüber konventionellen Kraftstoffen wie Benzin und Diesel niedriger bemessen ist. Aufgrund dieses Effekts lässt sich eine Kostenersparnis erzielen, die nicht zu unterschätzen ist. Besonders diejenigen, die viel mit dem Auto unterwegs sind, wie zum Beispiel Berufspendler, können mit dem Umstieg auf Erdgas eine schöne Entlastung der Haushaltskasse erzielen.

Um die Auswahl an Neufahrzeugen, die direkt ab Werk über einen Gasantrieb verfügen, ist es jedoch nicht allzu gut bestellt. Aufgrund der bisherigen Zurückhaltung der Kraftfahrer haben die Autohersteller nur wenige Modelle im Programm. Die Auswahl gilt als äußerst bescheiden und kann in gewisser Hinsicht sogar als sehr speziell bezeichnet werden. Vor allem in der Mittelklasse und den Marken, die nicht unbedingt als Premium eingestuft sind, stößt man auf einige Modelle. Möchte man hingegen ein Fahrzeug erwerben, das von einem Premium-Hersteller stammt und über einen Gasantrieb verfügt, gilt es einen anderen Weg einzuschlagen.

Die Lösung besteht darin, ein Auto zu erwerben, das über einen Ottomotor verfügt. Das Fahrzeug wird in einer Werkstatt umgerüstet, wodurch es möglich wird, es mit Erdgas zu fahren. Solch eine Umrüstung ist bei sehr vielen Fahrzeugmodellen möglich und muss auch gar nicht teuer sein. Bei denjenigen, die viel unterwegs sind, kann sich der Umbau schon nach dem ersten Jahr rechnen.

Die Kosten des Umbaus können jedoch enorm schwanken. Verallgemeinert gilt, dass man ungefähr 2.000 bis 3.500 Euro für Umbausatz und Montage einplanen soll. Besonders die Wahl der Werkstatt nimmt einen starken Einfluss auf die endgültigen Kosten. Wer auf eine Werkstatt mit kompetenten Mitarbeitern und fairen Preisen setzt, profitiert gleich doppelt. Wenn die Stundensätze der Mechaniker nicht hoch liegen und diese den Umbau innerhalb kürzester Zeit vornehmen, lässt sich die Umrüstung kostengünstig bewerkstelligen.

Bei einfachen Werkstattleistungen bzw. bei Wartungsarbeiten ist es mittlerweile möglich, Angebote online einzuholen und direkt miteinander zu vergleichen. Autofahrer finden somit schnell heraus, welche Werkstatt das richtige Angebot für sie hat.

weiter zu „Umsteigen“

nach oben